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25.03.2026
15:40 Uhr
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Einst strotzte die Partei vor Vitalität. Heute erinnert ihr Chef Markus Söder stark an den späten Dieter Reiter. Und die nächste Wahl ist ausgerechnet im Herbst 2028 – wenn sich der Todestag von Franz Josef Strauß zum 40. Mal jährt.

Im vergangenen Jahrhundert war die CSU einmal eine Partei, vor der man sich in Acht nehmen musste. Wer sich in den Achtzigerjahren als Reporter in den Zigarettennebel ihrer Versammlungen wagte, den beschlich das Gefühl, als ob in Bayern das ganze Jahr über Starkbierzeit sei. Jedenfalls herrschte bis in die hinterletzte Wirtschaft hinein oft eine Stimmung, die sich am besten mit dem Satz zusammenfassen lässt: „Freinderl, mechst a Watschn?“
CSU-Chef Markus Söder lädt die Schuld für das Stichwahl-Debakel erst bei den lokalen Wahlkämpfern ab – und rudert dann zurück. Der in Tirschenreuth abgewählte Roland Grillmeier ist trotzdem verärgert. Damit ist er an der Parteibasis nicht alleine.
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